Ahnenforschung Grelka – Der Durchbruch … und danach ?

Die Ahnenforschung Grelka gestaltete sich viele Jahre sehr schwierig. Neben einigen Namen aus Küstriner Adressbüchern und einem „Buch der Familie“ hatte ich kaum Informationen. Das älteste Ereignis war die Geburt meines Ur-Großvaters Paul Grelka im Jahre 1889 in Warnick bei Küstrin. Mündlich überliefert war, dass die Familie völlig zerstritten war – man redete wohl weder mit- noch übereinander.

Das änderte sich erst, als ich von einem weiteren Grelka-Zweig erfuhr. Trotzdem bleiben noch fragen offen. Momentan interessiert mich der Verbleib meines Ur-Ur-Großvaters Anton Grelka im Jahre 1945 am meisten. Er war bei der Evakuierung Küstrins im Januar 1945 noch am leben, doch mit der Evakuierung verliert sich seine Spur.

Noch ein Hinweis: Die neuesten Erkenntnisse zur Ahnenforschung Grelka werden laufend am Beginn des Beitrags ergänzt.

25.02.2022: Neue Daten aus dem Standesamt Lowin

Ich habe vor einigen Tagen die Digitalisate des Standesamts Lowin auf szukajwarchiwach.gov.pl entdeckt und ausgewertet. Es gab dort wirklich ein wahres Nest an Grelka’s. Am wichtigsten waren mir, neben den Geburten aus der Mitte der 1870er Jahre, die Sterbefälle. Ich habe neben 3 weiteren Geschwistern meines UrUr-Großvaters auch diverse Sterbefälle und damit in Verbindung einige neue Geburtsdaten gefunden.

Daneben stehe ich nun auch in Kontakt mit einem Herrn, der auch meine Familien Grelka und Jesionek in seinem Stammbaum hat. Er hat zwar weiterführende Daten zur Familie Jesionek, die sich meiner Meinung nach aber nicht zweifelsfrei belegen lassen. Mal schauen, was dabei noch rauskommt.

19.06.2021: Familientreffen der Grelka-Nachfahren

Heute gibt es mal keine neuen Funde zum Thema Ahnenforschung Grelka vermelden, sondern ein Familientreffen. Ich habe ja im Oktober letzten Jahres von einem mir unbekannten Zweig meiner Familie erfahren. Heute haben sie uns besucht, die 89jährige Cousine meiner Oma mit ihrem Sohn und seiner Frau. Wir haben uns das Museum des Verein für die Geschichte Küstrins e.V. in Küstrin-Kietz angesehen und auch die Orte unserer Familie im heutigen Kostrzyn besucht. Trotz der Hitze. Heute Vormittag hatte mein Sohn übrigens auch sein erstes Fußballspiel nach fast 8 Monaten.Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen in einer Frankfurter Lokalität, während wir das deutsche EM-Spiel gesehen haben, aus.

16.12.2020: Manchmal ist es kompliziert

Einer meiner Ahnen, Jacobus Grelka alias Wieprzek sollte in Lowin um 1797 geboren sein, also habe ich im entsprechenden KB nach Grelka in Lowin im entsprechenden Zeitraum gesucht – nichts passendes. Ein anderes Dokument besagte, er sei in Stoki geboren (gleiches KB), auch nix passendes. Schließlich habe ich angefangen, nach Wieprzek zu suchen. Das passte, aber dann wurde es teils wirr:

  • Bei ihm hießen die Eltern Matthai Wieprzek alias Grelka und Marianna (nicht Grelka alias Wieprzek)
  • Bei seinem Bruder Adalbert hieß der Vater Matthai Wieprzek, dies wurde aber gestrichen und in einer kleinen, fast unleserlichen Randnotiz geändert: Aus dem Vater wurde ein Grelka und aus der Mutter eine geborene Wieprzek; bei seiner Schwester Marianna, hieß der Vater auch Grelka und die Mutter Wieprzek – soweit so gut.
  • beim Bruder Valentin waren die Eltern Matthai und Marianne Wieprzkow; bei seinem Bruder Joseph hießen die Eltern Matthai Wieprzek und Marianna

06.12.2020: Das Schicksal der Grelka-Zweige nach 1945

Bei meiner Ahnenforschung Grelka versuche ich weiterhin den Weg eines Teils der Familie nach der Flucht aus Küstrin 1945 nachzuverfolgen. Ab 1950 lebten sie in Brandenburg/Havel, seit 1948 waren sie in Reetz, Kreis Zauch-Belzig. Und zwischen 1945 und 1948 ? Ich bin dabei, das herauszufinden. Eine Nebenlinie führt nun auch nach Sonnenburg Nm. im Kreis Oststernberg.

01.12.2020: Erste Fotos überhaupt von meinem Ur-Ur-Großvater Anton Valentin Grelka

Während die Archive durch die Corona-Pandemie bedingt längere Zeit für Anfragen brauchen, flatterten heute zwei Scans von Fotos meines Ur-Ur-Großvaters, wahrscheinlich aus den 1930er Jahren, per E-Mail in meinen Briefkasten. Sie zeigen ihn in seinem fensterlosen Zimmer im Hinterhaus der Kietzer Straße 159, Küstrin-Altstadt, in dem er bis 1945 wohnte.

28.10.2020: Der Durchbruch bei der Ahnenforschung Grelka

Nun ist es 10 Tage her, dass ich im Rahmen meiner Ahnenforschung Grelka von einem mir unbekannten Zweig der Familie erfahren habe. Wir standen seitdem in Kontakt und haben Fotos und Daten ausgetauscht. Das Ergebnis ist, dass ich meinen Stammbaum um 4 weitere Geschwister (die mir bisher alle unbekannt waren) meines Urgroßvaters erweitern konnte – teilweise mit Daten zu deren Nachfahren. Ich habe als Scans ein Foto der Hochzeit meiner Urgroßeltern in Küstrin von 1912 und die Hochzeitsurkunde meiner Ur-Ur-Großeltern, ausgestellt im Standesamt in Tamsel im Jahre 1889, erhalten.Auch in den Sterberegistern der Berliner Standesämter, die vor einigen Tagen bei ancestry.de online gestellt wurden, bin ich fündig geworden. Die Geschichte meiner Familie geht nun in Lowin, Kreis Meseritz und Zirke, Kreis Birnbaum weiter. Nebenlinien führen nach Berlin, Halle/Saale, Brandenburg/Havel und Neubrandenburg.

18.10.2020: Ein neuer Zweig der Familie Grelka!

Der heutige Tag könnte zu einem kleinen Durchbruch in meiner Ahnenforschung Grelka führen. Eine Anfrage zur Ahnenforschung an unseren Verein, den Verein für die Geschichte Küstrins e.V. stammt von einem Zweig meiner Familie in Küstrin, von dem ich bisher fast nichts wusste. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.

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